Ich glaube, ich schrieb hier noch nie über Gefühlschaos, oder? Dabei ist das so ein latenter Grundzustand bei mit diesem Chaos auf emotionaler Ebene. Eine langwierige Trennung nach vielen Jahren, verliebte Männer vor Haustüren, oder Solche, die mir ein Flugticket schicken oder gar Ihre Haustürschlüssel; Einer, der mir ein Lied schrieb, zwei, die mir Bilder widmeten, ein Paar mit Gedichten, einer, der es richtig ernst meint, drei, die auf mich warten und einer, der auch nicht weiß, was richtig ist.
Und ich stehe da und bin auf ein Mal tatsächllich so richtig verliebt; ganz ernsthaft, ohne wenn und aber. Und allen Anderen muss ich sagen: Tut mir leid. Ich wollte das ja alles gar nicht so; so mit verliebten Männern. Ich hätte gern für jeden Zeit, würde mich gern in Ruhe erklären - aber das geht nicht. Und so kann ich nur sagen: Ihr müsst das jetzt verstehen. Und ich werfe gleich noch was Kitschiges nach: Mir tut das auch weh.
Von ganzem Herzen grüße ich P., P., T. und A., die mir so viel Zeit widmeten und mich, glaube ich, ganz aufrichtig liebten. Vor allem Euch wünsche ich jemanden, der diese Gefühle erwiedern kann.
F.:Durch, Ende, vorbei - es ist besser so für uns Beide. Und das, was mal war, war schön und brachte uns beide so viel weiter. Danke.
M. und P. möchte ich sagen: Ihr seid Arschlöcher - und zwar ganz große! Aber das wisst ihr selbst und ich weiß, dass Ihr nicht anders könnt. Nur euch will ich wirklich nie wieder lesen, sehen oder hören.
A., M., S. und B.: Danke.
C., A., und M.: Das waren Schubse in ganz wichtige, richtige Richtungen. Es sollte nicht sein.
Und der Eine ist nicht nur ein Buchstabe - und soll es auch nie werden. Try and Error.
EndeNeu.
nochmal mit Gefühl
FrauJ
Samstag, 11. April 2009
Donnerstag, 9. April 2009
Wäre ich ein Tier, ich legte mich zu sterben
Halsentzündung Woche 2
Rückblick Woche 1: Schnupfen, Halskratzen und leichte Schmerzen der Tube. Am Ende der Woche eine mittelschwere Pharyngitis.
So weit, so gut. Nichts Ungewöhnliches bei diesem Wetter.
Scheinbar war meine Behandlungsmethode, die sich in ausgiebigem Jammern bei twitter und viel zu wenig Schlaf erstreckte, nicht die Richtige.
Nach einem Blick in meinem Hals mit Diagnoselämpchen und Holzspatel (Würgereiz juchhee) konnte ich vor zwei Tagen eine wundervoll blühende Landschaft entdecken > eitrige Pharyngitis.
Heute dann der nächste Wandel: Seitenstrangangina. Phantastisch. Sieht aus, wie aus dem Lehrbuch - und fühlt sich auch so an.
Hinzu eine vormals leichte Ohrentzündung, die nun zu einer ebenfalls lehrbuchreifen Otitis media wurde.
Nach einem Telefonat mit meiner Mutter, bei dem ich mal wieder sehr viel über Tugenden wie Geduld und Genügsamkeit lernte, kann ich nun auch Diphterie ausschließen. Mutter vermutete zunächst, an Hand geschilderter Symptome, es handele sich bei meiner Erkrankung um Diphterie. Es dauerte etwa eine halbe Stunde ihr zu erklären, dass ich gegen Diphterie geimpft bin, in den letzten Wochen nicht in Kiew war und auch sonst meine Symptome eher wenig mit dieser Krankheit gemein haben. Erst ein Foto meines Rachenraumes vermochte sie gänzlich zu überzeugen.
Und nun sitze ich hier mit Halswickel, Zwiebelsäckchen auf den Ohren, Schals um Hals und Kopf und trinke Kamillentee.
Rein Gefühlstechnisch werde ich nie wieder gesunden.
Ade.
Eure
FrauJ
Rückblick Woche 1: Schnupfen, Halskratzen und leichte Schmerzen der Tube. Am Ende der Woche eine mittelschwere Pharyngitis.
So weit, so gut. Nichts Ungewöhnliches bei diesem Wetter.
Scheinbar war meine Behandlungsmethode, die sich in ausgiebigem Jammern bei twitter und viel zu wenig Schlaf erstreckte, nicht die Richtige.
Nach einem Blick in meinem Hals mit Diagnoselämpchen und Holzspatel (Würgereiz juchhee) konnte ich vor zwei Tagen eine wundervoll blühende Landschaft entdecken > eitrige Pharyngitis.
Heute dann der nächste Wandel: Seitenstrangangina. Phantastisch. Sieht aus, wie aus dem Lehrbuch - und fühlt sich auch so an.
Hinzu eine vormals leichte Ohrentzündung, die nun zu einer ebenfalls lehrbuchreifen Otitis media wurde.
Nach einem Telefonat mit meiner Mutter, bei dem ich mal wieder sehr viel über Tugenden wie Geduld und Genügsamkeit lernte, kann ich nun auch Diphterie ausschließen. Mutter vermutete zunächst, an Hand geschilderter Symptome, es handele sich bei meiner Erkrankung um Diphterie. Es dauerte etwa eine halbe Stunde ihr zu erklären, dass ich gegen Diphterie geimpft bin, in den letzten Wochen nicht in Kiew war und auch sonst meine Symptome eher wenig mit dieser Krankheit gemein haben. Erst ein Foto meines Rachenraumes vermochte sie gänzlich zu überzeugen.
Und nun sitze ich hier mit Halswickel, Zwiebelsäckchen auf den Ohren, Schals um Hals und Kopf und trinke Kamillentee.
Rein Gefühlstechnisch werde ich nie wieder gesunden.
Ade.
Eure
FrauJ
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Dienstag, 20. Januar 2009
Sie hat sich bewegt
Ja, ich lebe noch. Jeder, der mir einen Spiegel vor den Mund hielte, könnte dies bejahen, denn er beschlüge.
Weihnachten und die Zeit drumherum sind überstanden, neues Jahr angebrochen, und nun?
Es gibt eine Deadline, die ich unbedingt einhalten muss, sonst wird nix aus FrauJ im Bücherregal. Die Recherchearbeit ist momentan etwas müßig. Ach, was sage ich, müßig? Es ist anstrengend und unergiebig derzeit. Ja, richtig assoziiert, es handelt sich um kein blogähnliches Schreibwerk, sondern um etwas Längeres, sehr viel Längeres, substantiellerer Natur.
Demnächst gerne mehr, für heute aber genug. Wollte mich nur mal 'melden'.
Und noch was: FrauJ zieht um, also, vorerst nur webtechnisch. Das Blog lösche ich aber diesmal nicht ;) (obwohl es wirklich nett war, wie manche mich wiederfanden :* )
In naher Zukunft soll es eine richtige FrauJ-Seite geben, so was Eigenes, was 'Richtiges' eben....aber da müsst ihr euch noch etwas gedulden.
Solltet ihr irgendwelche Wünsche oder Ideen für die neue, verbesserte, schicke und wundervolle FrauJ-Seite haben, so teilt mir das doch bitte mit.
à bientôt
Eure FrauJ
Weihnachten und die Zeit drumherum sind überstanden, neues Jahr angebrochen, und nun?
Es gibt eine Deadline, die ich unbedingt einhalten muss, sonst wird nix aus FrauJ im Bücherregal. Die Recherchearbeit ist momentan etwas müßig. Ach, was sage ich, müßig? Es ist anstrengend und unergiebig derzeit. Ja, richtig assoziiert, es handelt sich um kein blogähnliches Schreibwerk, sondern um etwas Längeres, sehr viel Längeres, substantiellerer Natur.
Demnächst gerne mehr, für heute aber genug. Wollte mich nur mal 'melden'.
Und noch was: FrauJ zieht um, also, vorerst nur webtechnisch. Das Blog lösche ich aber diesmal nicht ;) (obwohl es wirklich nett war, wie manche mich wiederfanden :* )
In naher Zukunft soll es eine richtige FrauJ-Seite geben, so was Eigenes, was 'Richtiges' eben....aber da müsst ihr euch noch etwas gedulden.
Solltet ihr irgendwelche Wünsche oder Ideen für die neue, verbesserte, schicke und wundervolle FrauJ-Seite haben, so teilt mir das doch bitte mit.
à bientôt
Eure FrauJ
Montag, 24. November 2008
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Brust Nummer Vier (Urlaubsimpressionen)
Frau H. war in Urlaub, in der Türkei, mit einer Freundin. Die Gatten ließen sie zu Hause - was soll man auch mit denen im Urlaub anfangen? So begaben sich die zwei Damen mittleren Alters nun also solistisch in wärmere Gefilde.
Gut gelaunt, sonnenbebrillt und abenteuersehnsüchtig entstiegen Sie an einem Samstag vor drei Wochen dem Flieger in Ankara, wo braungebrannte, goldkettchenbehängte und dauergrinsende Reiseleiter unübertrefflichen Charmes auf sie warteten.
Noch etwas angeschlagen vom Flug und der doch recht großen Hitze am Zielort träumte Frau H. lächelnd vor sich hin, in ihrem knielangen Sommerkleid, eigens für diesen Urlaub von der Schneiderin ihres Vertrauens zurechtgekürzt, bis auf ein Mal jemand an ihr vorbeihuschte und sie für geraume Zeit verwirren sollte ...
Ein braungebrannter Casanova streifte sie dezent, drückte ihr einen Zettel in die Hand und flüsterte im Vorbeigehen: "Brust Nummer Vier." Frau H. war irritiert. Was sollte das bedeuten? Sie blickte auf den Zettel in ihrer vor Aufregung zitternden Hand. 4, stand da. Nur eine 4.
Schon trat Inge an sie heran. Inge hatte auch einen Zettel und sagte. "Los, Frau H.,lass uns raus gehen, dort wartet man auf uns." "Hast du den Typen da gesehen?" fragte Frau H. "Der hat mir einen Zettel in die Hand gedrückt." "Ja." sagte Inge augenrollend "Mir auch. Ist eben so. nicht so toll organisiert. Kann man nichts machen. Hauptsache Wetter is gut." Frau H., immer noch sichtlich irritiert, fragte nach: "Und? Was steht auf deinem Zettel?" "Vier." sagte Inge genervt. "Vier? Das kann nicht sein!" entrüstete sich Frau H. "Ich hab die vier!" Inge, nun ebenfalls irritiert ob der Empörug ihrer Freundin, schaute sie an und erwiderte lakonisch: "Na und? Ich hab auch die vier. Ist doch richtig so." "Nein, das geht nicht!" stotterte Frau H. aufgeregt. "Du müsstest entweder die Drei oder die Fünf haben, oder eben eine ganz andere Zahl. Ich bin Brust Nummer vier!" "Brust Nummer vier?" Inge wunderte sich nur noch. Brust Nummer vier? "Hast du was getrunken?" fragte sie. "Warum redest du von Brüsten?" "Na," sagte Frau H. verzweifelt "er kam hier lang, drückte mir den Zettel in die Hand und flüsterte nur 'Brust Nummer vier'." Inge lachte laut. "Ja, und was soll das bedeuten? Meinst du, der rennt hier rum und nummeriert Brüste durch? Und du bekommst dann auch noch Nummer vier? Für deine..." "Inge!" empörte sich Frau H. " Na komm, aber jetzt mal ehrlich Frau H., was hast du denn gedacht? Ich mein, du bist jetzt 56 und du meinst, du bekommst Platz vier? tz."
Beide schwiegen. Unendliche drei Sekunden. Und ganz Ankara hielt mit ihnen die Luft an. Dann, endlich, erlöste Inge ihre Freundin Frau H. mit dem Satz: "Er sagte Bus! BUS Nummer vier! Aber war ja klar, in welche Richtung du wieder denkst!" Sie drehte sich um und ging, hinaus zu den Bussen, zu Bus Nummer vier. Frau H. folgte ihr demütig schweigend.
Brust Nummer vier zu sein wäre Ihr lieber gewesen - aber was nicht ist, kann ja noch werden, dachte Sie und zwinkerte dem Reiseleiter zu ... (will be continued)
Gut gelaunt, sonnenbebrillt und abenteuersehnsüchtig entstiegen Sie an einem Samstag vor drei Wochen dem Flieger in Ankara, wo braungebrannte, goldkettchenbehängte und dauergrinsende Reiseleiter unübertrefflichen Charmes auf sie warteten.
Noch etwas angeschlagen vom Flug und der doch recht großen Hitze am Zielort träumte Frau H. lächelnd vor sich hin, in ihrem knielangen Sommerkleid, eigens für diesen Urlaub von der Schneiderin ihres Vertrauens zurechtgekürzt, bis auf ein Mal jemand an ihr vorbeihuschte und sie für geraume Zeit verwirren sollte ...
Ein braungebrannter Casanova streifte sie dezent, drückte ihr einen Zettel in die Hand und flüsterte im Vorbeigehen: "Brust Nummer Vier." Frau H. war irritiert. Was sollte das bedeuten? Sie blickte auf den Zettel in ihrer vor Aufregung zitternden Hand. 4, stand da. Nur eine 4.
Schon trat Inge an sie heran. Inge hatte auch einen Zettel und sagte. "Los, Frau H.,lass uns raus gehen, dort wartet man auf uns." "Hast du den Typen da gesehen?" fragte Frau H. "Der hat mir einen Zettel in die Hand gedrückt." "Ja." sagte Inge augenrollend "Mir auch. Ist eben so. nicht so toll organisiert. Kann man nichts machen. Hauptsache Wetter is gut." Frau H., immer noch sichtlich irritiert, fragte nach: "Und? Was steht auf deinem Zettel?" "Vier." sagte Inge genervt. "Vier? Das kann nicht sein!" entrüstete sich Frau H. "Ich hab die vier!" Inge, nun ebenfalls irritiert ob der Empörug ihrer Freundin, schaute sie an und erwiderte lakonisch: "Na und? Ich hab auch die vier. Ist doch richtig so." "Nein, das geht nicht!" stotterte Frau H. aufgeregt. "Du müsstest entweder die Drei oder die Fünf haben, oder eben eine ganz andere Zahl. Ich bin Brust Nummer vier!" "Brust Nummer vier?" Inge wunderte sich nur noch. Brust Nummer vier? "Hast du was getrunken?" fragte sie. "Warum redest du von Brüsten?" "Na," sagte Frau H. verzweifelt "er kam hier lang, drückte mir den Zettel in die Hand und flüsterte nur 'Brust Nummer vier'." Inge lachte laut. "Ja, und was soll das bedeuten? Meinst du, der rennt hier rum und nummeriert Brüste durch? Und du bekommst dann auch noch Nummer vier? Für deine..." "Inge!" empörte sich Frau H. " Na komm, aber jetzt mal ehrlich Frau H., was hast du denn gedacht? Ich mein, du bist jetzt 56 und du meinst, du bekommst Platz vier? tz."
Beide schwiegen. Unendliche drei Sekunden. Und ganz Ankara hielt mit ihnen die Luft an. Dann, endlich, erlöste Inge ihre Freundin Frau H. mit dem Satz: "Er sagte Bus! BUS Nummer vier! Aber war ja klar, in welche Richtung du wieder denkst!" Sie drehte sich um und ging, hinaus zu den Bussen, zu Bus Nummer vier. Frau H. folgte ihr demütig schweigend.
Brust Nummer vier zu sein wäre Ihr lieber gewesen - aber was nicht ist, kann ja noch werden, dachte Sie und zwinkerte dem Reiseleiter zu ... (will be continued)
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Urlaub
Freitag, 17. Oktober 2008
Ich kam, las und singte
Man verzeihe mir den Kalauer im Heading, den konnte ich mir nicht verkneifen.
Ja, ich grinse blöd, kann man nix machen, ich freu mich eben.
Ich danke Klaus für den schönen Abend, Monika für die Gitarre und mir selbst, dass ich pünktlich war.
Das muss für heute reichen.
glücklich
Ihre
FrauJ
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Vorsicht, ein Mädchenpost
Heute war ich im Drogeriemarkt. An Sich nichts Besonderes. Ich gedachte Wimperntusche und einen neuen Lippenstift zu erstehen, dekorative Kosmetik also, man wird ja nicht jünger und auf der Bühne und so ... na, Sie wissen schon. Ich stand vor etwa 15 Meter MakeUp-Regalen. 7 verschiedene Marken, gefühlte 30.000 Lippenstifte, 20.000 Wimperntuschen und 400.000 Lidschattenvarianten. Mit den neuen Lippenstiften durfte ich schon reichlich Erfahrungen sammeln. Ich dachte mal, es wäre doch nett für die Bühne was zu haben, was nicht verwischt, schön lange hält, gut aussieht. Ich kaufte also so ein zwei-Phasen-Ding, so einen Lippenstift, wo man zuerst die Farbe und eine Minute später die 'Pflege' aufträgt. Um es abzukürzen: es ist wie Nagellack! Nagellack für die Lippen. Es fühlt sich schrecklich an, schmeckt grauenvoll, riecht wie Hamerit und leuchtet. Ja, es leuchtet! Nix mit 'dezent' - dezent geht anders. Aber für die Bühne, dachte ich, durchaus ok. Wenn man nun aber das Zeug von den Lippen bekommen will, muss man entweder speziellen 'Lippenlack-Entferner' in Haus haben, oder aber drei Tage warten, bis es irgendwie von alleine abgeht. Wenn man beides nicht hat und kann und versucht es mit handelsüblichen 'Reinigungsmitteln' abzulösen, sieht man, in dem Fall ich, aus, wie der 'Joker' aus Batman. Gnadenlos und einige Zeit unkorrigierbar verschmiert. Mit dem Verschmieren ist das generell ein Problem: beim Auftragen sind absoute Genauigkeit und eine ruhige Hand gefragt, sonst hat man wieder den 'Joker-Effekt'. Nach verzweifelten Experimenten verwarf ich die Idee des Lippenlacks für mich und wendete mich wieder dem 'normalen'Lippenstift zu, wobei 'normal' nur die Hoffnung auf etwas ausdrückt, was es so nicht mehr gibt. Es gibt keine 'normale ' Schminke mehr. Überall ist irgendwas drin, oder was ganz Bestimmtes nicht, aber das ist eher der Bio-MakeUp-Sektor, den ich auch schon durch habe. Es ist ja ganz nett, ehrlich, und ich unterstütze mit dem Kauf meines Rouges auch gerne peruanische Hochlandbauern und bezahle faire Preise, nur, wenn das Zeug nicht macht, was es soll, dann finde ich das eher suboptimal. MakeUp, das nicht deckt, Wimperntusche, die nicht hält und Lippenstift nur in Erdtönen. Wäre ich Bantu, fände ich das toll, ganz sicher, aber ich bin FrauJ und brauche Hilfe! Ich will nichts unterstreichen, ich will mich bekritzeln, jawoll!
So, wo war ich? Ach ja, bei der Wimperntusche. Früher gab es Wimperntusche, mit der man die Wimpern tuschte. Das hatte sich jahrelang bewährt. Dann kam jemand auf die Idee, dass Wimperntusche mehr können muss. Heutzutage muss alles mehr können, ich weiß. ALDI kann Bio, Handy kann Internet, Wimperntusche kann 'boosten'. Volumen für meine Wimpern. Mit dem Lash-Architekt-very-black-superstay-volume-max-precision-design der Firma XY. Ach, die nehmen sich da alle nichts. Gemeinsamer Tenor aller Firmen: "Klimperwimpern braucht die Frau". Darum hat's in Mascara nun Teilchen, die sich 'an die Wimpern legen' und sie 'natürlich' verlängern und Schwung geben sie auch noch. Krampfhaft suchte ich nach der altbekannten Mascara, fand aber nur leere Regalstellen. So kaufte ich heute so eine Klimper-Wimper-Mascara. Erfolg: Ich sehe aus, wie eine Figur aus der Sesamstrasse! Ellenlange Wimpern, totaaaaaaal natürlich, klar! tz. In Bio lernte ich, dass man sowas Mimikry nennt. Tarnen. Was vortäuschen, was so nicht ist. Ja, klar, nun mag man sagen, das täte man mit Schminke ja eh, aber mal ehrlich: das ist doch übertrieben, oder? Hat das mal jemand ausprobiert? Und dann steht da sowas drauf wie"kein Verkleben". Irgendwie definiere ich 'kein Verkleben' wohl anders. Die Wimpern meines linken Auges verklebten nahezu bei jedem Lidschlag! Diese zugefügten Extensions-Teile haben so einen 'Klettverschluss-Effekt', will mir scheinen ...
Benutzt das ernsthaft wer? Vielleicht sogar gerne?
Und, liebe Männer: Findet Ihr sowas ernsthaft schön?
Klettwimpergrüße
Ihre
FrauJ
So, wo war ich? Ach ja, bei der Wimperntusche. Früher gab es Wimperntusche, mit der man die Wimpern tuschte. Das hatte sich jahrelang bewährt. Dann kam jemand auf die Idee, dass Wimperntusche mehr können muss. Heutzutage muss alles mehr können, ich weiß. ALDI kann Bio, Handy kann Internet, Wimperntusche kann 'boosten'. Volumen für meine Wimpern. Mit dem Lash-Architekt-very-black-superstay-volume-max-precision-design der Firma XY. Ach, die nehmen sich da alle nichts. Gemeinsamer Tenor aller Firmen: "Klimperwimpern braucht die Frau". Darum hat's in Mascara nun Teilchen, die sich 'an die Wimpern legen' und sie 'natürlich' verlängern und Schwung geben sie auch noch. Krampfhaft suchte ich nach der altbekannten Mascara, fand aber nur leere Regalstellen. So kaufte ich heute so eine Klimper-Wimper-Mascara. Erfolg: Ich sehe aus, wie eine Figur aus der Sesamstrasse! Ellenlange Wimpern, totaaaaaaal natürlich, klar! tz. In Bio lernte ich, dass man sowas Mimikry nennt. Tarnen. Was vortäuschen, was so nicht ist. Ja, klar, nun mag man sagen, das täte man mit Schminke ja eh, aber mal ehrlich: das ist doch übertrieben, oder? Hat das mal jemand ausprobiert? Und dann steht da sowas drauf wie"kein Verkleben". Irgendwie definiere ich 'kein Verkleben' wohl anders. Die Wimpern meines linken Auges verklebten nahezu bei jedem Lidschlag! Diese zugefügten Extensions-Teile haben so einen 'Klettverschluss-Effekt', will mir scheinen ...
Benutzt das ernsthaft wer? Vielleicht sogar gerne?
Und, liebe Männer: Findet Ihr sowas ernsthaft schön?
Klettwimpergrüße
Ihre
FrauJ
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